Sommerherz und Superdom

Wo steht eigentlich geschrieben, dass BDSM immer todernst sein muss? Niemand von uns geht doch zum Lachen in den Keller, und so ergibt es sich von ganz alleine, dass das tägliche Einerlei oder Zweierlei auch die eine oder andere Schmunzelgeschichte hervorbringt.

In vier amüsanten Kurzgeschichten wird aufgezeigt, wie amüsant unser aller Neigung doch sein kann – und ganz egal, ob es nun um eine Sklavin geht, die ganz verloren in ihre Sommerträume ist und ihren Herrn dadurch in den Wahnsinn treibt … oder ob es sich um einen wahrhaften Superdom handelt, der alles kann und alles weiß und dann eine zerstörerische Durchschlagskraft entwickelt … oder um einen Dom, der viel zuviel Werbung schaut und deshalb seiner Sklavin groben Ungehorsam unterstellt, bis sie an seinem Verstand zweifelt … oder ob es um die Einweihung eines Weihnachtsgeschenkes geht, das aus einem gemütlichen Science Fiktion Abend dann einen Heilig Abend Alptraum macht – jede einzelne dieser Episoden ist wie aus dem richtigen Leben gegriffen.
Und zeigt uns, dass auch SM zum Lachen sein kann.

Nicht immer kommt alles so, wie man es gerne hätte – und manchmal braucht es schon eine gehörige Portion Galgenhumor, um das auszuhalten und durchzustehen, was uns das Schicksal Tag für Tag an humorvollen Stolpersteinen in den Weg legt. In diesen Geschichten wird dem Leser gezeigt, dass es egal ist, aus welcher Sicht man es betrachten mag – aus der des Doms oder aus der der Sklavin – nur eines zählt: trag es mit Gelassenheit und beiß dich durch.
Voller Humor und manchmal auch mit einer gehörigen Portion Selbstironie lässt die Autorin ihre Leser an dem einen oder anderen Hoppala aus ihrem Leben teilhaben und gewährt obendrein auch noch interessante Einblicke in eine Partnerschaft, in der vor allen Dingen eines den Alltag beherrscht: nämlich „knallharter“ BDSM.
Also Vorsicht – wer hier nicht schmunzelt beim Lesen sondern ernst bleibt, der hat selber schuld!